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Abeit

Als erstes: mich gips jetzt auch im Internet unter dieser Adresse (wer findet mich erster?)

Außerdem habe ich in einem Labor einen eigenen Arbeitsplatz, der von meinem Vorgänger mit einem Schild von einer mutmaßlichen Alki-Suffkneipe verschönert ausgestattet worden ist. Dort tun mir nach einem Arbeitstag meine Füße weh, außerdem stinkt es aus einem offenen Abfluss im Fußboden, durch den wahrscheinlich die Abwässer aus den drüber liegenden Labors und aus den Toiletten fließen. Meine Kollegen sind aber zum größten Teil sehr nett und ich werde es schaffen, meine Diplomarbeit dort zu “kochen”, wie der Chemiker sagt.

Also, nur damit Ihr wisst, wo ich den Großteil des Tages verbringe:



So ähnliche Sachen:



Jakowe Allgemein

  1. Niko
    24. November 2008, 01:25 | #1

    Schön dort, vor allem wenn man blind ist und schnupfen hat.

  2. 24. November 2008, 23:20 | #2

    Du meinst, weil man den Abfluss ohne Schnupfen immer noch riechen könnte? Andererseits: wenn man reingetreten ist, kann man immer noch einkehren im braunen Hirschen.

  3. Niko
    25. November 2008, 01:55 | #3

    Ja; alternativ ist man bereits Besitzer einer derbst verharzten Chemikernase, die auch dem bestgepflegtesten Weizenbierschiss höchstens noch ein zartes olfaktorisches Himbeerbouquet zuspricht.

    Brauner Hirsch ist, demzufolge, immer eine Option. Ich finde übrigens, dass der Vorgänger den Arbeitsplatz echt verschönert hat mit dem Schilde,das er zu führen hängen im Stande war. An seiner statt wäre nur schnödes Buchenholzimitat wie sonstwo.

  4. 28. November 2008, 00:12 | #4

    Richtig: das mit der derbst verharzten Chemikernase stimmt natürlich. Obwohl ich einen Weizenbierschiss immer noch unter tausenden Schissen erkennen würde. Übrigens: unter Kollegen wird der Gestank aus dem Abfluss den Indern aus dem Nachbarlabor in die Schuhe geschoben, weil die es angeblich mit der Sammlung und Trennung flüssigen Abfalls nicht so genau nähmen. Dem Charakter des fraglichen Odeurs nach zu urteilen ist eher wahrscheinlich, dass da in den Ferien ein alter Biber mit räudigem Fell in der Leitung verreckt ist.

    Ha ha… Himbeerbouquet… Da schüttelt es mich!

    Und das mit der Verschönerung durch den das Schild stimmt auch. Das Holzimitat ist nicht nur unbeständig gegenüber der Einwirkung von Chemikalien über einen Zeitraum von 37 Jahren, sondern zusätzlich noch hässlich wie die Nacht. Da bringt das Wirtshausschild Gemütlichkeit in die Sache, so dass sich das Auge entspannen kann.

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