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Was die Studentenproteste mit der demographischen Entwicklung zu tun haben.
Momentan protestieren in vielen Städten in Deutschland und Österreich zehntausende von Studierenden und Schülern gegen Studiengebühren, die verkürzte Oberstufe, überfüllte Klassen und Hörsäle, den schlechten Zugang zu einem Masterstudium und verschulte, verkürzte Bachelorstudiengänge. Die Forderungen werden allseits beachtet, und sowohl von der Politik wie auch von den Hochschulleitungen und den Professoren erhalten die Demonstranten Rückendeckung; erste Maßnahmen sind zum Beispiel eine BAföG-Erhöhung ab 2011. Mehr…
Twitter-Wachstum in den USA erstmals rückläufig
Der Besucherzähler comScore hat Zahlen veröffentlicht, nach denen Twitter im Oktober etwa 8 % weniger Besucher als im September hatte - und das im Stammland. Das überraschende an dieser Tatsache ist allerdings nicht, dass die Besucherzahlen zurückgegegangen sind, sondern eher die Verwunderung der Branchenanalysten über den Rückgang.
Zum Beispiel schreibt Techcrunch: “…a hypergrowth company like Twitter cannot afford to slow down in its home market. “
Dabei sollte es doch jedem Absolventen einer Grundschule klar sein, dass ein Wachstum von 1000 % mit der begrenzten Ressource “Internutzer” nicht dauerhaft zu realisieren ist. Scheinbar wird die Anzahl der Erdbewohner hier mit dem potenziellen Markt gleichgesetzt; die digitale Käseglocke demokratisiert offensichtlich das Unvermögen für realitätsnahe wirtschaftliche und gesellschaftliche Analysen.
Alter Wein in alten Schläuchen: Der Yuppie entdeckt die Zeitung.
Wunderbarer Bühnensketch, der bei der Verleihung des Henri Nannen Preises 2008 aufgeführt wurde. Tragischerweise halte ich die Charaktere der beiden Yuppies für keinesfalls besonders überzeichnet dargestellt, vielmehr als komprimierte Sammlung realitätsnaher Erfahrungsschnipsel.
Beatboxing - The Next Level: Flutebox Lee und Beardyman
Film über das Grundeinkommen
Ein teilweise etwas langatmiger Film, der über das besonders vor der Wahl heiß diskutierte Thema Grundeinkommen informiert. Leider ist vor allem der Anfang ein recht improvisiertes Legitimationsgeseihe, das den Zuschauer wohl zur Erweiterung seines Horizonts mittels unkonventioneller Denke auffordern soll. Nachdem man dann fast schon wieder wegklickt, wird der Rest des Films aber doch noch ganz informativ, vor allem wenn der Off-Sprecher mal schweigt und verschiedene Fachleute zu Wort kommen.
Batz!Batz!Batz!: Mayday-Sets von 1992-2009 anhören, (be)wundern.
Igitt, eine “Die 101 besten…” - Liste.

Vielleicht hat ja heute jemand noch nichts vor. Nur wenig besser als meine Liste. Aber die war ja auch noch nicht fertig.
Thalia, mein neuer Freund.
Guter Artikel über die Entwicklungen in der Verlags- bzw. Buchladenbranche. Wunderte ich mich in letzter Zeit schon darüber, erklärt der Artikel außerdem wieso völlig durchschnittliche und nach meiner Einschätzung willkürlich ausgewählte, doch umso härter angepriesene Romane so viel Erfolg haben (z.B. F. Schätzing, Stieg Larsson, etc.).
Twitter: Nutzerentwicklung wie bereits prognostiziert
Endlich gibt es mal Zahlen zur Nutzung des völlig überbewerteten beliebten Microblogging-Dienstes Twitter. Die Betreiber selber geben keine Zahlen zur Nutzung heraus, nun hat aber der amerikanische Technik-Meinungsführer techcrunch eine Analyse über die Nutzerzahlen und vor allem über die Nutzeraccounts veröffentlicht.
Und was für eine Überraschung: Die Anzahl der annähernd verwaisten Accounts beträgt 75 %, was bei einer Gesamtzahl von ca. 50 Millionen registrierten Usern ungefähr 12.5 Millionen aktiven Nutzern weltweit entspricht. Diese Nutzerzahlen sind ok. Aber nicht mehr. Sie sind quasi durchschnittlich gut. Aber ganz sicher sind diese Zahlen noch lange kein Grund, irgendwelche fundamentalen Änderungen für die Zukunft des Internets zu prognostizieren.
(Diesen Beitrag kann man übrigens auch über mein Twitter-Profil lesen, ulkig ulkig)
WTF: Performance Hotel in S-Ost
Seit einigen Monaten hängt an einem recht kaputten Haus im Stuttgarter Osten ein wunderbares Pappschild mit der verheißungsvollen Botschaft einer kostenlosen Übernachtungsmöglichkeit. Ein zweites Schild kündet von der Anwesenheit der “Pekingnesischen [sic!] Botschaft” im selbigen Hause. Eine kurze Recherche gibt Auskunft: Das so gennante Performance Hotel ist Teil eines einjährigen experimentellen Kunstprojekts von Studenten der Akademie der Bildenden Künste Mehr…
PEN-Story: Mal wieder Foto-Stop-Motion, karacho.
Recommended VI: The Kilians, Leo Can Dive
Kilians wiedergesehen. Nachdem bei meinem ersten Besuch bei den Kilians irgendwann letztes Jahr im Kamikaze in Freiburg grade mal so 10-20 Leute anwesend waren, fahren die Jungs jetzt schon schwerere Geschütze auf. Trotzdem war Halle im LKA in Stuttgart war nicht mal zur Hälfte gefüllt, wieso verschätzen sich Konzertveranstalter immer so gnadenlos? Ist doch voll dumm, so eine halb leere Location, da Mehr…
Professionalisierung der Pfandsammeltätigkeit: Pledging
Immer mehr Pfandsammler professionalisieren ihre Tätigkeit. So werden gerne auch mal grade erst geöffnete Bierchen weggeschnappt, Sammelreviere aggressiv gegenüber feindlichen Sammlern verteidigt, und es gibt Lagerstellen für die gefüllten Plastiktüten mit der Ausbeute des Tages. Nicht dass mich jemand falsch versteht: Ich möchte mich hier nicht über die Armut anderer Leute mokieren, und sicherlich wünsche ich niemandem, dass er sich für seinen Lebensunterhalt erniedrigen und den Abfall anderer Leute aufsammeln muss.
Aber neulich habe ich dieses effiziente Sammelmobil gesehen, das hiermit dokumentiert wird: Es handelt sich um einen alten Opel Kadett; die Heckscheibe ist nicht mehr vorhanden, dort werden die erbeuteten Flaschen eingeworfen. Auch der Beifahrersitz ist diesem Zwecke vorbehalten. Auf dem Dach sind Kästen festgebunden, die ebenfalls befüllt werden können.
So erweitert der professionelle Pfandsammler seinen Radius natürlich enorm, und es können auch Sammelorte angefahren werden, die vielleicht noch nicht von der Konkurrenz beschlagnahmt oder entdeckt worden sind. Und weil Professionelle Tätigkeiten in der heutigen Welt immer englische Namen haben: Ich taufe die Pfandsammeltätigkeit hiermit auf den Namen Pledging.
GEZ-Geld sinnvoll eingesetzt: Media Lounge auf EinsPlus
Nachdem die Media Lounge plus Nebenwirkungen live schon bestens bis super gelaufen ist, kommt wie angekündigt auch die öffentlich-rechtliche Ausstrahlung an den Start. In bisher nicht gekannter Konsequenz strahlt der digitale ÖR-Sender EinsPlus unsere Produktion aus; und zwar sogar das Minimum der angekündigten “mindestens 60 Minuten ab 23 Uhr!”
Genau das gibt es jetzt auch, und zwar zum enorm opportunen und thematisch relevanten Termin am Sonntag vor der Bundestagswahl. Also bitte sehr schalten Sie ein erneut, und zwar zur Erfüllung ihrer staatsbürgerlichen Politikinformationspflicht, ein, wenn es wieder heißt: Inszenierung der Politik, Labambaschorsch (20.09.2009. EinsPlus, 23 Uhr, Yeah Yeah Yeah!).
(und Oma schon mal Bescheid sagen, und ihr endlich diesen DVB-T-Receiver kaufen & konfigurieren, Bursche!)
HdM unter Wasser
Auweia, da wurde wohl der Dichtung aus dem Kinderarbeitsausland der Vorzug gegeben: Bei einem heftigen Gewitter in Stuttgart vor einigen Wochen gab es in der Hochschule der Medien einen heftigen Wasserdurchbruch an mehreren Stellen. Einer voll aufgedrehten Dusche vergleichbar sickerte Wasser durch zahlreiche Stellen im dritten Stock und bahnte sich munter seinen Weg durchs Treppenhaus. Im Fahrstuhl traf ich einen Professor, Mehr…
Ein Sofa ist praktisch, außer man steckt es sich in die Tasche
Aber wenn es schon an einem bemerkenswert exponierten und dazu noch außergewöhnlichen und außergewöhnlich panoramareichen Platz steht, dann kommt das den Eigenschaften des Sofas sehr zugute. So auch das auf der Rheinbrücke Süd oder wie der Rheinländer sie heißt. Jedenfalls auch lobenswert, dass jemand sich noch die Mühe macht und ein dort Poster des King of Rock’n'Roll aufhängt; das hat dann gleich so eine Wohnzimmeratmosphäre erzeugt und vor Rührung fielen wir uns in die Arme und gaben danach rührselige Seemannsweisen zum besten.
Alle Southpark-Staffeln online (auf deutsch)
Auf der Seite southpark.de kann man sich alle Folgen der Serie angucken, in deutscher Sprache. Sind ja mittlerweile schon recht viele Staffeln geworden (12)…

Schlechte Pufftarnung?
Oder doch nur ein des Englischen nicht mächtiger Restaurantbesitzer? V(er/a)gina oder Spaghetti?
Michael Jackson: (Endlich mal?) Das Ende einer Ikone miterlebt.
Das ist fies das zu sagen, ja ja, aber ich bewunderte bisher immer die Elterngeneration aufgrund ihrer Zeitzeugigkeit ob der Tode diverser noch heute zitierter Personen, u.a. Rudi Dutschke, Che Guevara, Jim Morrison, Jimi Hendrix, Willy Brandt, Benno Ohnesorg etc. usw. libüdsj. (Lies irgendwelche Bücher über die siebziger Jahre). #
Aber seit heute fühle ich mich, das erste Mal seit dem 11. September 2001, als echter lebender Zeitzeuge, und zwar in dem ich an dem heutigen Datum des 26.06.2009 das Ende des King bezeugen kann, zumindest bezeugen im Sinne der auf mich einströmenden Medieninformationen.
So bitter es klingt: später, so in 20 Jahren, werden die gleichen Leute wie ich, nur in jünger, sagen, dass ihr Vater/Onkel/Deutschlehrer damals das Ende des King miterlebte, das waren damals echt holzig derbe Zeiten.
Ich habe, trotz fehlendem Abspielgerät, zwei Kassetten von früher behalten, und zwar Schrei Nach Liebe von den Ärzten, und Dangerous von Michael Jackson. Klingt fettest, kauft es.
Und wie mich graut, oh wie michs graust, mehr als vor Morastkotze, oder Retticheinlauf, oder Wurstnasentropfen, vor den ganzen schietkitschigen Nachrufen, oh, es graust bereits bevor es angefangen hat, bewahre uns, es wird trotzdem kommen…und bereits heckt irgendein geschmacksfreier RTL-Redakteur eine Sendungsreihe aus, (oder KontraPro7, wer weiß); es wird aber hundert pro und eisern garantiert ganz furchtbar scham- und ehrlos werden…
MEDIA LOUNGE @ HdM: Sendung online
Die Media Lounge an der Hochschule der Medien ist gelaufen, und ab heute gibt es den Stream auch on demand für alle, die die Live-Sendung am Dienstag verpasst haben sollten.
MEDIA LOUNGE - “Inszenierung der Politik”

Am Dienstag, den 16. Juni findet im hochschuleigenen Fernsehstudio der Hochschule der Medien eine politische Talkrunde zum Thema “Inszenierung der Politik” mit prominenten Talkgästen und technisch und inhaltlich auf Fernsehsendungsniveau statt; inklusive sind auch 400 Zuschauer im Publikum. Das Besondere daran: Die komplette Sendung wird von 40 Studenten der HdM konzipiert, geplant und umgesetzt.
Die Qualität der Produktion wird dadurch unterstrichen, dass mit dem dem digitalen ARD-Programm EinsPlus ein eigener Sendeplatz für die Media Lounge ausgehandelt werden konnte, irgendwann im Juli wird die Sendung also tatsächlich im digitalen TV zu sehen sein. Wer so lange nicht warten möchte und live dabei sein will: Die Sendung kann man live im Internet mitverfolgen, geladene Gäste sind:
Es verspricht kontrovers, also interessant zu werden, da das Thema grade jetzt in Wahlkampfzeiten traditionell enorm an Schwung gewinnt! Wer also mal was anderes als Illner/Will will, und trotzdem auf professionelles Niveau nicht verzichten möchte, der schalte doch gerne morgen ab 18.00 Uhr in den Live-Stream. Dauer der “richtigen” Sendung: 19.00 bis ca. 20.30 Uhr.
This ain’t no dustbin, dumbass!
Freies Wochenende? Geh doch bisschen Skateboard fahren!
Wie z.B. auch diese Jungs. Völlig durch.
Adam Kimmel presents: Claremont HD from adam kimmel on Vimeo.
Rechtschreibung und Graffiti: Kaum beachtetes Thema.
A propos Meinungsfreiheit: Es gibt natürlich auch extra-internetären Protest für oder gegen Zensur und Meinungsfreiheit. Dabei sollte man, genau wie bei digitalen texten, darauf achten, den Text gewissenhaft zu erstellen, denn sonst wirkt es unehrlich - denn Rechtschreibung ißt und breibt des Hailait.

Freiheit ist und breibt das Highlight.
Du bist Terrorist.
Schickes Video als Rundumschlag über die vergangenen und geplanten Aktionen der Regierung zur verdachtsunabhängigen Totalüberwachung Gefahrenabwehr.
Und schon beschwert sich die Agentur, die damals die “Du bist Deutschland”-Kampagne für die Regierung gemacht hat, über den vermeintlichen Missbrauch ihres Slogans und droht dem kreierenden Studi mit einer Abmahnung; so lässt sich die Meinungsfreiheit reinterpretieren. Mittlerweile hat sich das Thema wohl geklärt, und ist trotzdem ein schönes Beispiel dafür, wie man sich als Unternehmen im Internet so richtig gepflegt ins Bein schießen kann. Das Video wurde durch die Drohnung noch viel öfter angeschaut als eh schon, und der Name der Agentur wird im Netz, allen Einlenkungen zum Trotz, für die nächsten Jahre mit Undemokratie konnotiert sein, die da so im Subtext mitschwingt (á la “Das waren doch die, die damals…”).
EDIT: Das Video musste von Youtube entfernt werden. Interessant was man mit einem kleinen Videolein alles bewirken kann. Hier also bei Vimeo:
Du bist Terrorist from alexanderlehmann on Vimeo.
Recommended V: The Whitest Boy Alive
Entsprechend aller Annahmen fährt der Stuttgarter nur ab und zu aber doch mal aus seinem subjektiven Zentrum der Welt hinaus, und begibt sich an den gefühlten Rand der Zivilisation; in diesem Falle ins 10 km entfernte Schorndorf, Club Manufaktur. Wieso in diesem Kaff am Rande der Tochter der Nichtigkeit, das am Rande der eben erwähnten Mehr…
Kurzfilm: Death to the Tinman
Stop-Motion-Film mit Wolf und Schwein
Ein wahnsinnig aufwändiger Film von einem Wolf und einem Schwein in quasi doppelt gemoppelter Stop-Motion-Technik und mit 1300 Fotos. Der Japaner scheint sehr viel Zeit zu haben; ohne Zweifel rockt der verwendete Casiocore.
Gefunden bei http://textundblog.de/?p=2911










