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Armenviertel-Sport?
Knallvester
Silvester war schön in Hamburg. Wir haben viel Feuerwerk angeschaut, Gin Tonic getrunken und komische Leute getroffen sowie (wer hätte es erwartet) komische Brillen getragen.
Die Tage zuvor waren anstrengend und abgesehen von den Abenden in Bielefeld auch traurig, weil mein Großvater gestorben war. Am Silvestertag wurde er beerdigt.
Ich wünsche allen ein gutes neues Jahr und hoffe sehr, dass die Arbeit in der kommenden Woche nicht so kacke wird!
Wie traurig…
Obama-Mania
Bei all der Manie um den neuen Präsidenten der USA vergisst man fast, dass es vor ihm auch einen gab!
Wenn man sich Gedanken darüber macht, was dieser einst so bedeutende Mann so treibt den ganzen Tag, kommen einem spontan all die Staatsmänner vergangener Zeiten in den Kopf: Bill Clinton reist um die Welt, um hochbezahlte Vorträge zu halten. Gerhard Schröder ebenfalls, und außerdem macht er in Öl (oder so). Jaques Chirac versucht sicherlich, irgendwem Atomkraftwerke oder -sprenköpfe aufzuschwatzen. Und Leute wie Saddam Hussein sind einfach tot.
Um eine Vorstellung (keine Idee, pfui, Anglizismen gehen mir nicht mehr aus dem Kopf nach Lektüre englischer Texte) davon zu bekommen, wie George Walker Bush nun seinen Alltag bestreitet und womit er sich beschäftigt, lege ich jedem nur diesen Artikel (klick) auf der ganz hervorragenden Satireseite The Onion ans Herz… Ich finde, er ist so schön geschrieben! Nachdem ich ihn gelesen hatte, dachte ich, dass ich gern selbst genau diesen Text über ihn geschrieben hätte.
Dipl.-Chem. oder Mag. Jur. oder LL.M. alles derselbe Sch**ß
Verbesserungen in Forschung und Lehre
Liebe Freunde,
immer wieder wird man als Student gebeten, Vorschläge für die Verwendung der Studienbeiträge abzugeben. Schließlich weiß die Uni gar nicht mehr, wo ihr der Kopf steht vor lauter Mitteln, die zentral oder dezentral ausgegeben werden müssen. Ob die Erhebung von Studiengebühren in sechs deutschen Bundesländern nun die Zementierung der real existierenden Ungleichbehandlung von Studenten verschiedener (sozialer) Herkunft bedeutet, sei dahingestellt. Das Geld muss jedenfalls raus. Mehr…
Prokrastination
Ich empfehle fortgeschrittenen Prokrastinatoren:
We Choose The Moon, eine Internetseite, auf der man nun schon einigen Tagen die erste Mondlandung miterleben kann. Bis jetzt ist es nur der Flug, aber in jetzt… 25 Minuten und 30…29…28… Sekunden findet die Landung statt.
Viel Videomaterial, Fotos und anderes Zeug. Un das besondere Gimmick: die ganze Zeit kommt der Original-Funkverkehr, ich sitze hier wie in einer Funkzentrale. Jetzt kommt die heiße Phase, in der sie feststellen, dass der Computer ausgefallen ist. Verstehe aber nicht viel.
Viele Grüße!
J
Tatü, tata!
Am Samstag bin ich am späten Nachmittag durch die Göttinger Annastraße gegangen. Für Ortskundige: das ist die Straße ganz in der Nähe, wo die Pornovideothek gewesen ist, in der ich aus Versehen Mitglied geworden war, außerdem die Straße, wo der Haushaltsauflösungstürkedeutsche gewesen ist, von dem wir den Fernseher Kühlschrank gekauft hatten, und außerdem die Straße, wo der REWE ist, welcher der wohl schlechteste Supermarkt in ganz Südniedersachsen - ach was sage ich, in ganz Niedersachsen! - ist und der bis 23 Uhr geöffnet hat - die armen Angestellten.
Also, ich latsche durch die Straße und beobachte, wie der Müllwagen von Veolia-Umweltservice vergeblich die Papiertonnen anfährt, denn: sie sind alle abgebrannt! Erst hatte ich die Göttinger Antifa in Verdacht, die machen nämlich gerne sowas, um die Polizei zu ärgern und am Donnerstag war eine Demo von denen.
Aber dann kam ich darauf, dass es wohl Besucher der am Vortag gefeierten WiWi-Party im Zentralen Hörsaalgebäude gewesen sein müssen, also vom Klientel her im Grunde genommen genau die Konkurrenz der Antifa. Es sah fjen lustig aus und ich habe einige Handyfotos gemacht. Bei der einen Tonne muss sogar der Asphalt gebrannt haben, da sind richtige Blasen und die einzelnen Steinchen darin sind freigelegt worden.
Prämierte Fotos
Auf Studenten-Bild wurde eine Fotostrecke mit Fotos veröffentlicht, die beim World Press Award ausgezeichnet wurden. Mehr…
Abeit
Als erstes: mich gips jetzt auch im Internet unter dieser Adresse (wer findet mich erster?)
Außerdem habe ich in einem Labor einen eigenen Arbeitsplatz Mehr…
Urlaub in Dänemark
Nächstes Jahr in Dänemark ein Haus verfeiern, das wäre doch mal was, haben sich einige unter uns gedacht, und das schon letztes Jahr und das Jahr davor!
Ich habe jetzt Nägeln mit Köpfen gemacht und einfach mal fünf Minuten ins Netz geschaut und zwei riesige Seiten mit Ferienhausangeboten gefunden: www.dansommer.de und www.dancenter.de! Nicht zu fassen, was man da alles anschauen kann. Übrigens: Mitte Juli bis Anfang August ist Hauptsaison, aber danach und davor ist es einigermaßen bezahlbar. Außerdem haben fast alle Häuser für acht Personen und mehr eine Sauna und einen Pool! Und man kann die Nähe zum Meer als Kriterium bei der Suche angeben, glaube ich.
Bei dansommer.de habe ich das mit dem Katalogversand noch nicht herausgefunden, aber bei dancenter.de habe ich mir mal den 2009er Katalog bestellt (auch um ein gutes Gewissen zu haben). Ich unterrichte euch dann weiter über das, was ich herausfinde.
Jakob
Tageslauf
Der Baader-Peng-Meinhof-Komplex, paff!
Soeben habe ich die Verfilmung von Stefan Austs Buch “Der Baader-Meinhof-Komplex” gesehen.
Vorab: eine Kritik zu schreiben ist schwierig für mich Mehr…
Brumm, brumm
Macht Mode dumm?
Italienische Politik
Dachte man nach einem Besuch in Pompeji und Herculaneum noch, dass man so bedeutende und einzigartige Ausgrabungsstätten nicht schlechter für nachfolgende Generationen aufbewahren kann Mehr…
Letse Kausur
Soeben um acht Uhr schrob ich die letzte Klausur meines Studiums. Ein gutes Gefühl!
Fix online drei Folgen Scrubs geschaut, wie mir von Daniel geheißen ward, noch ne Runde gepennt und nun frohgemut in den Tag! Siehe, die Sonne scheint! Nach Wochen des Regens und des Sumpfes endlich wieder Sommer.
Doch wehe: Arbeit wartet! Berichte wollen geschrieben sein, Prüfungen bestanden.
Aber nicht heute.
Wohnungsanzeige
Ich habe diese allerliebste Anzeige soeben in der Mensa gesehen - wer möchte gern in diese linkskonservative WG einziehen:

Ich habe mich dort schon vorgestellt, bin aber als rassistischer Macho-Nichtraucher für die WG “leider nicht in Frage gekommen”. Schade!
Atomkraft? Nein, Mjam?
Interessant, dass man nach langer Zeit der Angst vor der Atomkraft, die sich dann auch im rot-grünen Atomausstieg manifestierte, letzthin immer lauter Stimmen hört, die nach einem “Umdenken” verlangen, die Atomenergie sei nicht tot, sondern müsse jetzt erst recht rigoros durchgesetzt werden, um den Klimawandel zu stoppen. Mehr…
In froher Erwartung des Wochenendes
Wer es schon lange kennt, soll mir verzeihen, aber ich musste gerade allein vorm Computer sitzend laut lachen, als ich nach gedankenverlorenem Konsum von Videos wie diesem neu erfundenen Klassiker darüber stolperte. Mehr…
Jööööh!
Heidi Klum hat neuen Verehrer
A.M., die Zweite oder Piere der Höllen-Organist
Am mittlerweile gestrigen Samstag besuchten Eva und ich (sowie Kord, Reent, Kai und Swantje und ungefähr 1000 andere) das 1. Leuchtturm-Festival in der Turmmensa Göttingen Mehr…
Ratespiel
Gedanken zum Auto 3
Die Entwicklung in der Autoindustrie ist sowieso rational nicht nachvollziehbar. Man versucht ja im Moment den Klima- und Umweltschutz als Catchphrase in den Gehirnen der Käufer zu etablieren (nicht nur die Industrie selber, sondern auch die Politik). Geringer Verbrauch und Emissionsarmut in Hinblick auf giftige (und ungiftige) Abgase sind in puncto Umwelt die wichtigsten Marketingkomponenten.
Der Verbrauch hängt im Wesentlichen von drei Faktoren ab:
- Fahrzeuggewicht
- Motorleistung
- Effizienz
Jede neue Generation von Autos, sei es nun die S-Klasse oder der Golf, wird mit Umweltfreundlichkeit und bescheidenem Spritverbrauch beworben, der jeweils unter dem des Vorgängermodells liege.
Nur ein Beispiel, was die Tugendhaftigkeit der Autohersteller wenigstens etwas zweifelhaft erscheinen lässt:
Der Golf I wog 750 kg leer. Der Golf V wiegt 400 kg mehr: 1150 kg (jeweils Basisversion)! Der Verbrauch hat sich wie folgt geändert: ein Golf V schluckt ungefähr sieben Liter (Herstellerangabe), der Golf I lag bei vielleicht 9 Litern. Gleichzeitig hat sich die Leistung der 1.4-Liter-Basismaschine aber von 54 auf 80 PS gesteigert.
Unter dem Strich heißt das, dass die Motoreffizienz bezogen auf PS pro Hubraum um 50 % gestiegen, das Gewicht um fast 50 % gestiegen und der Verbrauch um etwa 20 % gesunken ist. Das wiederum heißt, dass die rasanten Verbesserungen in der Motorensteuerung zwar bezogen auf Leistung und Gewicht eine große Kraftstoffersparnis bringen, diese aber aufgefressen wird von ebendiesen: mehr Luxus und mehr Power!
Eine Beispielrechnung: bei Anwendung der Faustregel, dass 100 kg Gewicht etwa 0.5 L Mehrverbrauch ausmachen, läge der Verbrauch eines Autos mit dem Gewicht des Golf I und dem Motor des Golf V bei etwa sieben Litern. Würde man nun aber die Leistung des Motors auf die historischen 54 PS verringern (in guter Näherung: Kraftstoffverbrauch korreliert direkt mit Leistung), dann würde man ein Auto mit einem Verbrauch von 4.8 Litern erhalten. Noch mehr Einsparung könnte man wahrscheinlich dadurch erhalten, dass man den Hubraum verkleinert (-> Verringerung der inneren Reibung im Zylinder) und stattdessen einen Turbolader zur Leistungssteigerung einsetzt. Nicht vergessen: die Rechnung und das Beispiel beziehen sich auf einen Benziner, nicht auf einen per se viel sparsameren Diesel!
Nun muss man natürlich dazu sagen, dass die Gewichtssteigerung der Autos nicht nur auf unnötigen Luxus wie elektrische Fensterheber, Schalldämmung und Klimaanlagen, sondern auch auf die Erhöhung der Sicherheit der Fahrgäste zurückzuführen ist, die in den letzten 20 Jahren einen Rückgang der Verkehrstoten um 12 %, bezogen auf die Zahl der Kraftfahrzeuge um fast 20 %, zur Folge hatte. Dennoch: konsequenter Leichtbau wie beim leider “nicht vom Markt angenommenen” Audi A2 oder Verzicht auf Schnickschnack kann einen deutlichen Rückgang des Verbrauchs bewirken, schon bevor man an solche Dinge wie Elektroautos denkt, die ich persönlich faszinierend und vielversprechend finde - vor allem, wenn es um die typischen Kurzstrecken Sofa-Zigarettenautomat-Sofa geht.















