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Professionalisierung der Pfandsammeltätigkeit: Pledging
Immer mehr Pfandsammler professionalisieren ihre Tätigkeit. So werden gerne auch mal grade erst geöffnete Bierchen weggeschnappt, Sammelreviere aggressiv gegenüber feindlichen Sammlern verteidigt, und es gibt Lagerstellen für die gefüllten Plastiktüten mit der Ausbeute des Tages. Nicht dass mich jemand falsch versteht: Ich möchte mich hier nicht über die Armut anderer Leute mokieren, und sicherlich wünsche ich niemandem, dass er sich für seinen Lebensunterhalt erniedrigen und den Abfall anderer Leute aufsammeln muss.
Aber neulich habe ich dieses effiziente Sammelmobil gesehen, das hiermit dokumentiert wird: Es handelt sich um einen alten Opel Kadett; die Heckscheibe ist nicht mehr vorhanden, dort werden die erbeuteten Flaschen eingeworfen. Auch der Beifahrersitz ist diesem Zwecke vorbehalten. Auf dem Dach sind Kästen festgebunden, die ebenfalls befüllt werden können.
So erweitert der professionelle Pfandsammler seinen Radius natürlich enorm, und es können auch Sammelorte angefahren werden, die vielleicht noch nicht von der Konkurrenz beschlagnahmt oder entdeckt worden sind. Und weil Professionelle Tätigkeiten in der heutigen Welt immer englische Namen haben: Ich taufe die Pfandsammeltätigkeit hiermit auf den Namen Pledging.
Gedanken zum Auto die vierhundertste o.ä.
Jedenfalls gehts um die Abwrackprämie. Diesmal allerdings nicht von Jak oder Nik Nik, sondern viel schlauer (zumindest so getan).
Schönes WE, Nik






