Seit kurzer wird in Deutschland wieder relativ viel über Journalismus diskutiert, zB in der lesenswerten Artikelserie “Wozu noch Journalismus” auf sueddeutsche.de. Darin diskutieren renommierte Journalisten wie Sonja Mikich und Hans Leyendecker, aber auch Blogger und stärker im Netz beheimatete Journalisten wie Sascha Lobo oder Dirk von Gehlen ihre Vorstellungen der Zukunft des Journalismus angesichts einer durch das Internet völlig umgekrempelten Weltöffentlichkeit. Mehr…
Der Besucherzähler comScore hat Zahlen veröffentlicht, nach denen Twitter im Oktober etwa 8 % weniger Besucher als im September hatte - und das im Stammland. Das überraschende an dieser Tatsache ist allerdings nicht, dass die Besucherzahlen zurückgegegangen sind, sondern eher die Verwunderung der Branchenanalysten über den Rückgang.
Zum Beispiel schreibt Techcrunch: “…a hypergrowth company like Twitter cannot afford to slow down in its home market. “
Dabei sollte es doch jedem Absolventen einer Grundschule klar sein, dass ein Wachstum von 1000 % mit der begrenzten Ressource “Internutzer” nicht dauerhaft zu realisieren ist. Scheinbar wird die Anzahl der Erdbewohner hier mit dem potenziellen Markt gleichgesetzt; die digitale Käseglocke demokratisiert offensichtlich das Unvermögen für realitätsnahe wirtschaftliche und gesellschaftliche Analysen.
Endlich gibt es mal Zahlen zur Nutzung des völlig überbewerteten beliebten Microblogging-Dienstes Twitter. Die Betreiber selber geben keine Zahlen zur Nutzung heraus, nun hat aber der amerikanische Technik-Meinungsführer techcrunch eine Analyse über die Nutzerzahlen und vor allem über die Nutzeraccounts veröffentlicht.
Und was für eine Überraschung: Die Anzahl der annähernd verwaisten Accounts beträgt 75 %, was bei einer Gesamtzahl von ca. 50 Millionen registrierten Usern ungefähr 12.5 Millionen aktiven Nutzern weltweit entspricht. Diese Nutzerzahlen sind ok. Aber nicht mehr. Sie sind quasi durchschnittlich gut. Aber ganz sicher sind diese Zahlen noch lange kein Grund, irgendwelche fundamentalen Änderungen für die Zukunft des Internets zu prognostizieren.
Auf der Seite southpark.de kann man sich alle Folgen der Serie angucken, in deutscher Sprache. Sind ja mittlerweile schon recht viele Staffeln geworden (12)…
Die Media Lounge an der Hochschule der Medien ist gelaufen, und ab heute gibt es den Stream auch on demand für alle, die die Live-Sendung am Dienstag verpasst haben sollten.
Und schon beschwert sich die Agentur, die damals die “Du bist Deutschland”-Kampagne für die Regierung gemacht hat, über den vermeintlichen Missbrauch ihres Slogans und droht dem kreierenden Studi mit einer Abmahnung; so lässt sich die Meinungsfreiheit reinterpretieren. Mittlerweile hat sich das Thema wohl geklärt, und ist trotzdem ein schönes Beispiel dafür, wie man sich als Unternehmen im Internet so richtig gepflegt ins Bein schießen kann. Das Video wurde durch die Drohnung noch viel öfter angeschaut als eh schon, und der Name der Agentur wird im Netz, allen Einlenkungen zum Trotz, für die nächsten Jahre mit Undemokratie konnotiert sein, die da so im Subtext mitschwingt (á la “Das waren doch die, die damals…”).
Der erfolgreiche Microblogging-Dienst Twitter wird seit mittlerweile etwa zwei Jahren regelmäßig zum nächsten großen Trend/Hype im Internet deklariert. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten hat Twitter mittlerweile auch ziemlich viele Nutzer, und sogar Politiker und Parteien (ein sicheres Indiz dafür, dass der Hype jetzt vorbei ist) nutzen den Dienst für den Wahlkampf und zur Verbreitung weiterer Nichtigkeiten. Mehr…
Moin,
habe grade diesen Service mit der etwas unhandlichen URL “Verkehrsmittelvergleich.de” entdeckt, der einem die jeweils günstigsten Tarife zum Verreisen innerhalb Deutschlands ausspuckt. Es werden alle möglichen Transportmittel wie Bus, Mitfahrzentrale, Flug, Bahn etc. durchsucht. Erspart einem die manuelle Suche; Voraussetzung ist natürlich, dass das Teil auch wirklich immer die günstigsten Routen ausspuckt. Um das zu überprüfen, müsste man dann allerdings wieder manuell suchen… ein Teufelskreis…
Gott zum Gruße,
ich habe eine Seminararbeit mit dem wunderbaren Titel “Googles Kommunikationsstrategie vor dem Hintergund der Diskussion um die Netzneutralität” verfasst. Kann man sich hier angucken. Mehr…
Neulich bin ich zufällig auf dieses Video gestoßen, in dem ein Typ erklärt, wie man mit zwei Standardobjektiven Makrofotos schießen kann.
Mir ist dann eingefallen, dass ich ja auch zwei habe, und sofort habe ich mal ein bisschen herumgeschossen. Das ganze ist ziemlich schwierig, weil man gleichzeitig das eine Objektiv auf das andere halten muss, ohne zu verrutschen, und außerdem ziemlich lange nach einem guten Bildausschnitt suchen muss. Mehr…
Eine vielleicht ganz nette Idee: picabee. Ich habe es mal ausprobiert und muss zugeben, dass ich positiv überrascht bin. Prinzip: Man meldet sich auf der Seite an, lädt bis zu 30 Fotos über eine Oberfläche hoch, gibt noch irgendwo die Postadresse an und klickt auf bestellen. Innerhalb weniger Tage werden die Bilder versand - und zwar kostenlos! Wie gehts: Klar, mit Werbung, und zwar auf den Fotos. An jedem Bild ist seitlich ein Streifen, auf dem irgendwelche Firmen Werbung anbringen können (bei mir: ein großer Softwarekonzern aus den USA mit “Cisc” am Anfang, die neue Platte von MIA, ein Pauschalreiseanbieter, ein Computerspielehersteller). Da fällt mir grade ein: Könnte man eventuell, abhängig von den Bildmotiven, die Werbung personalisieren? Also, wenn jemand nur Strand und Palmen fotografiert hat - Reiseunternehmenwerbung. Falls nur Bilder von Pflanzen drauf sind - Seramis. Etc. pp.
Auf manchen Fotos ist außerdem in einer Ecke noch ein kleines Logo. Die Bildqualität ist ganz ordentlich, auch wenn ich diese kleinen Formate (10×14) persönlich nicht so knorke finde; ist sicherlich aus Kostengründen so.
Ich bin sehr gespannt, ob sich dieses Geschäftsmodell trägt; eigentlich warte ich ja jeden Tag auf das Ende der Werbeschlacht, und damit auch das Ende der rein werbefinanzierten (und oft so großartig genial grandios nutzlosen) Services (und das meint auch mein Lieblingsexperte Tim O’Reilly).
Irgendwie ist hier in letzter Zeit das großeListen-Schreiben ausgebrochen. Diesen Trend fortführend gibts hier das nächste Beispiel: Eine Auflistung mit den besten Tools und Websites zum Download der Videos von Youtube und Co. Viel Sparrrßßß! Passend gibt es auch eine neue Kategorie: Liste.
P.S.: Darf auch noch kurz auf die neue Liste in der Seitenleiste (ganz unten) hinweisen: Streetart-Seiten.
Mittlerweile gibt es eine schöne dicke fette Anzahl an irgendwelchen Applikationen für Musikhören im Internet: Zeit für eine Liste (ohne myspace & youtube). Wer noch mehr kennt - büdde in die Kommentare reintun, ich addiere dann.
Meemix - lustig gestaltete Seite für personalisierbare Radiostationen, auch mit Videos
LastRipper - nicht direkt ein Musikprogramm, dafür aber eines der fiesesten Tools das ist seit langem gesehen habe: Rippt Radiostreams von Last FM und wandelt sie in fertige MP3s (leider bisher nur 128 kps) incl. ID3-Tag um, lädt dazu auch noch das Cover runter (läuft anscheinend nicht aufm Mac)
Dann gibts da noch eine Art myspace für noch unbekanntere skandinavische bands, allerdings kann man alle lieder hier auch runterladen. und jede woche wird eine band empfohlen, was sinn macht, da die seite ansonsten recht unübersichtlich gestaltet ist
Hier gibt es dj-sets, größtenteils aus dem britischen radio, Kalle empfiehlt das lindstrøm & prins thomas set
Elbo.ws durchsucht sämtliche blog-seiten nach posts über die gesuchte band und bei interesse auch nach hörproben
Freemusiczilla bietet angeklickte Videos und Songs von Last.fm,Youtube, MySpace und Konsorten zum direkten Download an. Man muss warten bis der Song oder das Video zu Ende geladen wurde, bei lahmen Youtube-Videos also eher ein Nachteil….
Jamendo - hier gibts kostenfreie weil lizenzfreie und meistens auch talentfreie Musik, meist von Franzosen hochgeladen und vorwiegend Elektronisch bis experimental
Eine fies lange Liste mit allen möglichen Communities zu allen möglichen Themen habe ich neulich mal für fudder.de zusammengestellt. Die will ich hier auf keinen Fall unerwähnt lassen:
Ein kleiner Test von frei erhältlichen Code-Editoren:
Komodo Diesen Editor gibt es erst seit neustem unter einer MPL/GPL/LGPL - Lizenz zum freien Download und mit offenem Quellcode. Auf den ersten Blick scheint der Editor sehr übersichtlich, mit Mehr…
Da hat man doch langsam die Vorstellung, dass sich die großen Player im Internetgeschäft mal herausgebildet haben: Amazon verkauft mittlerweile alles was es gibt, eBay eiert sowieso schon seit langem Mehr…
Nachdem letzte Woche bereits ein klasse Tool zum Erststellen von Phantombildern präsentiert wurde, habe ich hier noch ein weiteres zum Erstellen von Phantombildern: Picasso Style. Wie hilfreich das Dings für den echten Einsatz bei den örtlichen Behörden ist bleibt abzuwarten; ich finde jedenfalls dass bei meinem Kunstwerk deutlich/offensichtlich/auf der Hand liegend/eindeutig/reell/klar (empfehle hiermit auch gleichzeitig wie-sagt-man-noch.de) entweder Steffi Graf oder MV zu erkennen ist oder?
Wer hat es nicht zumindest vermutet: супер Mario war schon immer eine versteckter Kommunist, der sich des fiesen westlichen Kapitalismus (sehr anschaulich in Form von Pilzen dargestellt) entledigen muss. Link Jetzt aber huschhusch Thesis fertigschreiben, ausdrucken, Montag abgeben!!! YEAH!!!
Niko
P.S.: Liebe ebenfalls diploma-seeking Kommilitonen, nicht immer so verunsichern lassen