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Gesehen in Tlaquepaque/Guadalajara

Se busca trabajo?
Allgemein, Geld, Kapitalismus, Marktwirtschaft, Schilder, Stadt, Texte
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Se busca trabajo?
Allgemein, Geld, Kapitalismus, Marktwirtschaft, Schilder, Stadt, Texte
Wunderbarer Bühnensketch, der bei der Verleihung des Henri Nannen Preises 2008 aufgeführt wurde. Tragischerweise halte ich die Charaktere der beiden Yuppies für keinesfalls besonders überzeichnet dargestellt, vielmehr als komprimierte Sammlung realitätsnaher Erfahrungsschnipsel.
Ein teilweise etwas langatmiger Film, der über das besonders vor der Wahl heiß diskutierte Thema Grundeinkommen informiert. Leider ist vor allem der Anfang ein recht improvisiertes Legitimationsgeseihe, das den Zuschauer wohl zur Erweiterung seines Horizonts mittels unkonventioneller Denke auffordern soll. Nachdem man dann fast schon wieder wegklickt, wird der Rest des Films aber doch noch ganz informativ, vor allem wenn der Off-Sprecher mal schweigt und verschiedene Fachleute zu Wort kommen.
Guter Artikel über die Entwicklungen in der Verlags- bzw. Buchladenbranche. Wunderte ich mich in letzter Zeit schon darüber, erklärt der Artikel außerdem wieso völlig durchschnittliche und nach meiner Einschätzung willkürlich ausgewählte, doch umso härter angepriesene Romane so viel Erfolg haben (z.B. F. Schätzing, Stieg Larsson, etc.).
Seit einigen Monaten hängt an einem recht kaputten Haus im Stuttgarter Osten ein wunderbares Pappschild mit der verheißungsvollen Botschaft einer kostenlosen Übernachtungsmöglichkeit. Ein zweites Schild kündet von der Anwesenheit der “Pekingnesischen [sic!] Botschaft” im selbigen Hause. Eine kurze Recherche gibt Auskunft: Das so gennante Performance Hotel ist Teil eines einjährigen experimentellen Kunstprojekts von Studenten der Akademie der Bildenden Künste Mehr…
Immer mehr Pfandsammler professionalisieren ihre Tätigkeit. So werden gerne auch mal grade erst geöffnete Bierchen weggeschnappt, Sammelreviere aggressiv gegenüber feindlichen Sammlern verteidigt, und es gibt Lagerstellen für die gefüllten Plastiktüten mit der Ausbeute des Tages. Nicht dass mich jemand falsch versteht: Ich möchte mich hier nicht über die Armut anderer Leute mokieren, und sicherlich wünsche ich niemandem, dass er sich für seinen Lebensunterhalt erniedrigen und den Abfall anderer Leute aufsammeln muss.
Aber neulich habe ich dieses effiziente Sammelmobil gesehen, das hiermit dokumentiert wird: Es handelt sich um einen alten Opel Kadett; die Heckscheibe ist nicht mehr vorhanden, dort werden die erbeuteten Flaschen eingeworfen. Auch der Beifahrersitz ist diesem Zwecke vorbehalten. Auf dem Dach sind Kästen festgebunden, die ebenfalls befüllt werden können.
So erweitert der professionelle Pfandsammler seinen Radius natürlich enorm, und es können auch Sammelorte angefahren werden, die vielleicht noch nicht von der Konkurrenz beschlagnahmt oder entdeckt worden sind. Und weil Professionelle Tätigkeiten in der heutigen Welt immer englische Namen haben: Ich taufe die Pfandsammeltätigkeit hiermit auf den Namen Pledging.
Ok, als erstes ein Witz, an Erinnerung an quasi DEN Lieblingsschwaben meiner Jugend (jetzt übrigens selbstständig unterwegs):
Gast: “Herr Ober, zahlen bitte.”
Ober: “Ok: 14, 23, 4569, 1, 14.”
Als zweites noch eine Erinnerung, verschwimmend, an eine Statistik, von der ich neulich las. Die Zahlen sind nicht exakt, sondern sinngemäß in ihrem ungefähren Auftreten aufgeführt, nichtdestotrotz interessant; es nagle mich keiner fest, die Gesamtaussage stimmt auch so. Mehr…