Ein Tag in 10 Minuten: stuttgart24h
Schöner Zeitraffer-Film mit epischem Look von HdM-Studenten:
stuttgart24h from stuttgart24h on Vimeo.
Schöner Zeitraffer-Film mit epischem Look von HdM-Studenten:
stuttgart24h from stuttgart24h on Vimeo.
Gesehen in Tlaquepaque/Guadalajara

Se busca trabajo?
Allgemein, Geld, Kapitalismus, Marktwirtschaft, Schilder, Stadt, Texte
Seit einigen Monaten hängt an einem recht kaputten Haus im Stuttgarter Osten ein wunderbares Pappschild mit der verheißungsvollen Botschaft einer kostenlosen Übernachtungsmöglichkeit. Ein zweites Schild kündet von der Anwesenheit der “Pekingnesischen [sic!] Botschaft” im selbigen Hause. Eine kurze Recherche gibt Auskunft: Das so gennante Performance Hotel ist Teil eines einjährigen experimentellen Kunstprojekts von Studenten der Akademie der Bildenden Künste Mehr…
Immer mehr Pfandsammler professionalisieren ihre Tätigkeit. So werden gerne auch mal grade erst geöffnete Bierchen weggeschnappt, Sammelreviere aggressiv gegenüber feindlichen Sammlern verteidigt, und es gibt Lagerstellen für die gefüllten Plastiktüten mit der Ausbeute des Tages. Nicht dass mich jemand falsch versteht: Ich möchte mich hier nicht über die Armut anderer Leute mokieren, und sicherlich wünsche ich niemandem, dass er sich für seinen Lebensunterhalt erniedrigen und den Abfall anderer Leute aufsammeln muss.
Aber neulich habe ich dieses effiziente Sammelmobil gesehen, das hiermit dokumentiert wird: Es handelt sich um einen alten Opel Kadett; die Heckscheibe ist nicht mehr vorhanden, dort werden die erbeuteten Flaschen eingeworfen. Auch der Beifahrersitz ist diesem Zwecke vorbehalten. Auf dem Dach sind Kästen festgebunden, die ebenfalls befüllt werden können.
So erweitert der professionelle Pfandsammler seinen Radius natürlich enorm, und es können auch Sammelorte angefahren werden, die vielleicht noch nicht von der Konkurrenz beschlagnahmt oder entdeckt worden sind. Und weil Professionelle Tätigkeiten in der heutigen Welt immer englische Namen haben: Ich taufe die Pfandsammeltätigkeit hiermit auf den Namen Pledging.
Letztes Wochenende war ich mal wieder zu Besuch, diesmal allerdings im neuen Heime des bereits Monate zuvor umgezogenen bekannten Gesellen. Bemerkenswert wie immer hohe Pfostendichte, gepaart mit dieser unglaublich lebhaften Kulturzehne: “Köln ist die einzige Stadt, in der der VoKuHiLa noch ernsthaft als Frisuralternative anerkannt ist, und Mehr…