Service-Gedanken verinnerlicht: XXL-Burger Stuttgart
Neulich war ich mit Kollege Sand in der Stadt unterwegs. Nach einigen abgeklapperten Clubs befahl uns der knurrende Magen zu einem verlässlichen und verlockenden Laden: XXL-Burger verspricht lange Öffnungszeiten, und recht wohlschmeckende, wenn auch dem Namen nicht immer gerecht werdende Bulettenbrötchen. Die Bestellung war schnell abgegeben: Ein einfacher Cheeseburger sollte es sein. Der Mensch hinter der Theke warf eine seiner Tiefkühlfricken auf den Grill, und nannte mir den für sein Produkt zu zahlenden Preis. Ich antwortete, wobei ich bereits mit dem Geld herumhantierte, mit dem nicht besonders witzigen, aber nichtsdestotrotz augenzwinkernd vorgetragenem Statement: Erst die Ware! Das nun brachte den Frikadellenschmied derart in Rage, dass er fluchend die doch erst leicht einseitig angebräunte Fleischplatte mit seinem Bratspachtel in den Abfall beförderte und den Thekenbereich, immernoch abartig sauer, Richtung Personalausgang verließ. Verdutzt schaute ich noch, wie der genervte Gastronom begann, nervös an einer Kippe zu saugen, bevor sich die Tür schloss und sein Assistent uns höflich, aber bestimmt um baldigen Abflug bat. Da das nun schon das zweite Mal war, das ich im XXL-Burger wegen der üblen Laune des Bratmeisters nix mehr zu futtern bekommen habe, habe ich mal kurz geschaut und auch sofort einen Blogeintrag gefunden, der einen änlichen, wenn auch vertretbaren Rauswurf dokumentiert.
(Auch wenn der Spruch nicht ernst gemeint war und ich mich gerne eines besseren belehren lasse: darf man nicht als Käufer die Ware immer zuerst testen, bevor man sie bezahlen muss? Allerdings keine Ahnung ob das für Fast Food auch gilt…)






